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Sächsisch Böhmische Schweiz

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Die Lage und Bedeutung der Elbsandsteingebirge

Die Lage

Der Nationalpark Böhmische Schweiz (gegründet 2000) breitet sich nördlich von dem Bezirk Ústí n.L. aus und liegt bei der Grenze mit Deutschland, wo er an dem Nationalpark Sächsische Schweiz anknüpft. Aus Norden, Süden und Westen ist der Nationalpark Böhmische Schweiz mit dem Naturschutzgebiet Elbsandsteingebirge begrenzt. Dies bildet gemeinsam mit dem Nationalpark Sächsische Schweiz die orographische Einheit Namens Böhmisch-Sächsische Schweiz oder auch Elbsandsteingebirge. Im Osten grenzt an den Nationalpark das Naturschutzgebiet Lausitzer Gebirge.

Die Grenze des Nationalparks Böhmische Schweiz ist meistens identisch mit der Grenze des Waldes und ist mit folgenden Gemeinden umgegeben - Høensko, Janov, Rùžová, Srbská Kamenice, Všemily, Vysoká Lípa, Jetøichovice, Rynartice, Dolní Chøibská, Doubice, Kyjov, Vlèí Hora, Brtníky, Kopec. Die einzige Gemeinde, die inmitten des Nationalparks liegt, ist Mezná. Der Sitz der Verwaltung des Nationalparks Böhmische Schweiz ist Krásná Lípa (Schönlinde).

Naturschutzgebiet Elbsandsteingebirge (gegründet 1972) grenzt noch im Süden mit dem Naturschutzgebiet Böhmische Mittelgebirge. Die Grenze des Naturschutzgebietes Elbsandsteingebirge verläuft ungefähr über die Linie: Petrovice, Tisá, Libouchec, Jílové, Dìèín, Huntíøov, Markvartice, Èeská Kamenice, Kunratice, Lipnice, Studený, Dolní Chøibská, Doubice, Kyjov, Krásný Buk, Zahrady, Brtníky, Mikulášovice. Der Sitz des Naturschutzgebietes Elbsandsteingebirge ist in Dìèín.

Die Bedeutung

Böhmisch-Sächsische Schweiz (Elbsandsteingebirge) ist eine typische Erosionslandschaft, die nach dem Rückzug des Kreidemeers in den Hunderte Meter hohen Schichten von Sedimenten gebildet wurde. Sie bildet also den Bestandteil des weiten Kreidebeckens, das sich in Nordböhmen und teilweise auch in Deutschland und Polen ausbreitet. Aber durch die Weitläufigkeit – das Gebiet der Böhmisch-Sächsischen Schweiz beträgt die Fläche gegen 700 km2 – und zugleich mit dem hohen Mass der Bewaldung hat keinen Vergleich europaweit. Das, was die Böhmisch-Sächsische Schweiz so bemerkenswert macht, ist nicht die Artvielfalt, aber die spezifischen ökologischen Verhältnisse, die das Vorkommen der bemerkenswerten Arten bedingen. Zum Beispiel die starke Vegetationsinversion in den Felsschluchten ermöglicht das Vorkommen von Berg- bis Subalpinischen (Hochgebirgs-) Pflanzen in ungewohnt niedrigen Meereshöhen auch unter 150 m über dem Meeresspiegel. Das Vorkommen einer Reihe von in der Tschechischen Republik oder sogar in Mitteleuropa vereinzelten Pflanzenarten ist auch durch den deutlichen subatlantischen Charakter dieser Gegend bedingt. Dieser Charakter wird in den feuchten Schluchten noch deutlicher erhöht.

Das Hauptmotiv für die Schaffung des Naturschutzgebietes Elbsandsteingebirge und später des Nationalparks Böhmische Schweiz wurde aber vor allem die geomorphologische Vielfalt der Gegend. Unabzählbare Formen des Sandsteinsreliefs von den Mikroformen, wie z. B. die Waben, bis zu den Makroformen, wie z. B. die Tafelberge, die sich mehrere Kilometer ziehen, bilden den unwiederholbaren Charakter dieser Landschaft. Die Kombination der Sandsteinfelsen mit den rundlichen Formen der Basaltfelsen bestimmt den Charakter der Landschaft und hat die Hauptbedeutung aus der Sicht der Pflanzenvielfalt. Auch die europaweit einzigartige Felsschlucht der Fluss Elbe bildet eine wichtige Achse dieser Region und repräsentiert einen spezifischen Teil der Elbsandsteingebirge mit der grössten Biodiversität.

Böhmisch-Sächsische Schweiz ist aber nicht nur ein breiter Komplex von unbesiedelten Wäldern und Felsen, aber es ist auch eine kulturelle Landschaft. Es ist die Landschaft, die spätestens im Mezolit bewohnt wurde und Schritt für Schritt umgeformt bis in die heutige Form. Eben der Denkmalschutz, vor allem bei der Volks- und Sakralarchitektur, ist zur Zeit eine wichtige Aufgabe des Naturschutzes.

Böhmisch-Sächsische Schweiz ist aber in Europa vor allem als touristisches Gebiet bekannt. Die Tradition geht bis in die 18. Jh. in die Zeit der Spätromantik, damals entdeckten diese Gegend die Landschaftsmaler aus der Kunstakademie in Dresden. Der Tourismus spielt bis heute eine wichtige Rolle in der Ökonomie dieser Region. Mit dem Zugang dieser Landschaft beschäftigte sich vor allem der Bergverein für die Böhmische Schweiz, der 1878 in Dìèín entstand. Es handelt sich um die älteste Organisation dieser Art auf dem Gebiet der heutigen Republik. Böhmisch-Sächsische Schweiz kann sich darum Rechtswegen zu den Wiegen des mitteleuropäischen Tourismus anreihen.

Quelle: www.npcs.cz 


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